The comment emphasizes upon the trinity of identity, space and connections or relations, referring to the contributions of the special issue. This perspective is used to ask for a concept of culture capturing the relationality of the social. Following the relational approach, any social actor has many identities while moving permanently between many social figurations, as e.g. network theory (White 2008) as a theory of the betweeness points out. Accordingly, a conceptualization of multiplicity of identities is a necessary component of theoretical approaches that catch up with these insights in a general emphasis on multiplicity (e.g. of space). What becomes visible is, that to grasp the multiplicity, fluidity and dynamics as well as the interdependency of identities and spaces (multilocal or else), their relationality must be focused upon. This challenges older disparities like local-global as well. In that sense, relationality is the key to bring identities, spaces and cultures together and integrate them into one concept that is capable of describing and analysing such different experiences represented in this volume.
My position in this chapter is a comfortable one for an academic: it is not my expertise, but my ignorance that is requested. I have been asked, as a “third party”, that is, as a non-native speaker of either language, to consider translations from Arabic into English.
Dieses Handbuch ist ein umfassendes und aktuelles Nachschlagewerk, das einen Überblick über den Stand der Finanzgeographie bietet. Mit dem Brexit, einer durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten globalen Rezession sowie neuen Finanztechnologien, die das Finanzwesen zu revolutionieren drohen und dies auch versprechen, befindet sich die Landkarte der Finanzwelt in einem Zustand der Transformation, mit erheblichen Auswirkungen auf die Entwicklung. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen baut dieses Handbuch auf dieser beispiellosen Dynamik auf und antwortet auf diese epochalen Herausforderungen, indem es einen umfassenden Leitfaden zur Finanzgeographie bietet. Die Finanzgeographie befasst sich mit der Untersuchung von Geld und Finanzen in Raum und Zeit und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Natur. Das Buch besteht aus 29 Kapiteln, die in sechs Abschnitte gegliedert sind: Theoretische Perspektiven der Finanzgeographie, finanzielle Vermögenswerte und Märkte, Investoren, Intermediation, Regulierung und Governance sowie Finanzen, Entwicklung und Umwelt. Jedes Kapitel bietet einen ausgewogenen Überblick über den aktuellen Wissensstand, identifiziert Probleme und diskutiert relevante Debatten. Geschrieben in einem analytischen und ansprechenden Stil von Autoren aus sechs Kontinenten aus einem breiten Spektrum von Disziplinen, bietet das Werk auch Überlegungen darüber, wo die Forschungsagenda in Zukunft wahrscheinlich voranschreiten wird. Das Buch richtet sich in erster Linie an Studenten und Forscher in den Bereichen Geographie, Urbanistik, Global Studies und Planung, die mit der Finanzgeographie mehr oder weniger vertraut sind und einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung in diesem Bereich suchen. Es wird auch für Studenten und Forscher anderer Disziplinen nützlich sein, wie z.B. Finanz- und Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Soziologie, Anthropologie, Politik, Wirtschaftswissenschaften, Umweltstudien und andere Sozialwissenschaften, die einen bequemen Zugang zur Finanzgeographie als einem neuen und relativ unbekannten Gebiet suchen. Schließlich wird es eine wertvolle Ressource für Praktiker im öffentlichen und privaten Sektor sein, einschließlich Unternehmensberatern und politischen Entscheidungsträgern, die nach alternativen Ansätzen zum Verständnis von Geld und Finanzen suchen.